Tolle Sommerferien in der Kinderstadt „Junior City“

05. Sep 2018

Ferien einmal anders – das hatte sich der Hort der Wilhelm-Busch-Grundschule für die Sommerferien auf die Fahnen geschrieben. Eine „Kinderstadt“ sollte entstehen, gestaltet nach den Ideen und Wünschen der Kinder. Bereits in den letzten Schulwochen wurde dieses Projekt gemeinsam mit den Schülern besprochen und ein Organisationsteam mit VertreterInnen aus allen Hortgruppen gebildet.
Die Kinder einigten sich auf den Namen „Junior City“ und entwarfen eine eigene Flagge und sogar eine eigene Währung, die „Sternis“. In den ersten Ferientagen wurde die Kinderstadt eingerichtet. Es entstanden ein Arbeitsamt, eine Bank, ein Restaurant, eine Bäckerei, ein Friseur- und Nagelstudio, Krankenhaus und Apotheke, eine Werbeagentur, eine Autowerkstatt, ein Kino, ein Supermarkt, ein Schwimmbad und noch einiges mehr. Jedes Kind erhielt einen Bürgerausweis und ein Startkapital, welches im eigenen Bankschließfach im Tresorraum aufbewahrt werden konnte. Am dritten Ferientag ging es richtig los: die Bürgerinnen und Bürger wählten gemeinsam eine Bürgermeisterin und legten wichtige Regeln für das Miteinander in „Junior City“ fest. Anschließend konnte sich jedes Kind beim Arbeitsamt einen Job zuweisen lassen.  Mit viel Begeisterung und Spaß gingen alle an die „Arbeit“ und freuten sich über den entsprechenden Lohn in Form von Sternis. Das verdiente Geld konnte dann im Supermarkt, Restaurant oder Schwimmbad wieder ausgegeben werden. Abwechslung in den „Arbeitsalltag“ brachten verschiedene Ausflüge, z.B. zum Reiterhof, ins Gebirge oder eine Geocaching-Tour. Außerdem besuchte uns der ADAC und es gab wieder ein Fußball-Turnier gegen die Hortkinder der Lessingschule. Zum Abschluss des Projektes „Kinderstadt Junior City“ feierten die Kinder gemeinsam ein Stadtfest. Bei tollem Sommerwetter gab es Zuckerwatte, Eis, Musik und viel Badespaß.
Die Begeisterung und Verantwortungsbereitschaft, das freudvolle Miteinander und die vielen Ideen der Kinder haben die Erzieherinnen überzeugt, dieses Projekt im nächsten Jahr zu wiederholen.

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Erzieherin (etwa 55 Jahre alt) bittet Felix und Ayline: „ Könntet ihr mir mal bitte helfen und die Sandautos in den Schuppen fahren?“ Beide Kinder erledigen den Auftrag sofort.
Im Schuppen angekommen, bedankt sich die Erzieherin nochmals mit den Worten „ Danke, ihr habt mir sehr geholfen.“ Darauf antwortet Felix: „Ja bitte, ich helfe alten Leuten immer gern.“
— Kindermund